Rettungsaktion für Fische im Staatspark Wilhelmsbad in Hanau

HANAU. Die Hitzewelle macht im Primaveraland nicht nur uns Menschen zu schaffen, sondern auch den Fischen. Im Hanauer Staatspark Wilhelmsbad müssen heute Karpfen und Hechte aus dem Teich rund um die Schlossruine gerettet werden.
Wegen Hitze und Trockenheit ist der Wasserstand dort teils auf nur noch 30 Zentimeter gesunken. Wie der Hanauer Anzeiger berichtet, wurden schon vier tote Hechte gefunden. Deshalb sollen die Fische ab heute vom Hanauer Angelsportverein abgefischt und in einen Waldsee umgesetzt werden. Die Angler handeln dabei im Auftrag der Parkverwaltung – die Fische landen also nicht auf dem Teller, sondern in einem Frischwassercontainer. Parallel spitzt sich die Trockenheit auch an anderer Stelle zu: Die Stadt Hanau hat inzwischen ein Wasserentnahmeverbot für Bäche und die Kinzig verhängt, genauso der Kreis Darmstadt-Dieburg. Verstöße können bis zu 100.000 Euro Bußgeld kosten.






