Revision gescheitert: Sex-Räuberbande aus AB muss in Haft

ASCHAFFENBURG. Der Fall der Sex-Räuberbande in Aschaffenburg hatte bundesweit für Aufsehen gesorgt. Jetzt hat sich der Bundesgerichtshof mit dem Fall befasst und die Revision der Verurteilten verworfen.
Die fünf Männer sollen sich auf Online-Plattformen als Jungen ausgeben haben, die angeblich auf sexuelle Kontakte mit erwachsenen Männern aus waren. Als es dann zu den Treffen kam, sollen sie ihre Opfer teils geschlagen und bedroht haben, um an Geld und Gutscheine zu kommen. In einem Fall soll ein Mann in Aschaffenburg rund zehn Stunden lang im Auto festgehalten worden sein. Trotz eines bereits erlittenen Knochenbruchs sei er über Stunden im Würgegriff gehalten worden. Im vergangenen Jahr hatte das Landgericht Aschaffenburg die Sex-Räuberbande zu Haftstrafen verurteilt. Die Verteidigung war in Revision gegangen. Jetzt sind die Urteile rechtskräftig.



