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Schlachtskandal in A'burg: Landtagsgrüne erheben schwere Vorwürfe

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04.01.2024, 14:21 Uhr in Aschaffenburg
KW29 Schlachthof 9

ASCHAFFENBURG/ESCHAU. Der Untermain-Schlachthofskandal hat im vergangenen Jahr für viel Empörung gesorgt. Jetzt haben die bayerischen Landtagsgrünen schwere Vorwürfe erhoben. Gegen die Staatsregierung und gegen die Behörden.

Im vergangenen Sommer hatten Videoschnipsel von Tierquälereien in den Schlachthöfen in Aschaffenburg und Eschau-Hobbach landesweit für Erschütterung gesorgt. Aber nicht die Tierschützer hätten die Missstände zuerst dokumentiert, sondern die Kontrollbehörden schon viel früher, sagen die Landtagsgrünen. Der Skandal liege darin, dass die zuständigen Stellen einfach nichts unternommen hätten, so der unterfränkische Grünen-Abgeordnete Paul Knoblach. Die Veterinäre hätten damit ein regelrecht kriminelles System am bayerischen Untermain begünstigt. Schuld sei vor allem die Söder-Regierung, die das Aufsichtspersonal im Sparwahn habe ausbluten lassen. Der Eschauer Schlachtbetrieb ist seit dem Sommer zu. In Aschaffenburg wird dagegen munter weiter geschlachtet.

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