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Schock-Anruf: A'burgerin (63) verliert 75.000 Euro an Geld und Schmuck

Topnews
16.07.2023, 11:30 Uhr in Aschaffenburg
Trickbetrug Telefon 1200x800
Symbolbild

ASCHAFFENBURG. In Aschaffenburg haben Betrüger per Schock-Anruf von einer Frau Schmuck und Bargeld im Wert von 75.000 Euro erbeutet. Ein Anrufer behauptete Freitagnachmittag, die Tochter der 63-Jährigen habe einen tödlichen Unfall verursacht.

Nur die Hinterlegung einer hohen Kaution könne eine Haftstrafe abwenden. Wenig später übergab die Aschaffenburgerin Schmuck und Bargeld im Gesamtwert von 75.000 Euro an eine bislang unbekannte Person. Am Freitag erhielten laut Polizei etliche Senioren am Untermain Anrufe dieser Art. Die Würzburger Kripo ermittelt und bittet erneut darum, im Familien- und Bekanntenkreis über die Masche der „falschen Polizisten“ aufzuklären:

Die wichtigsten Botschaften sind:

  • Legen Sie auf. Wählen Sie selbst die Notrufnummer 110 und fragen bei der Polizei nach einem entsprechenden Einsatz bzw. ob tatsächlich Verwandte in Not sind.
  • Die Polizei weist Sie niemals an, Geld oder Schmuck zu Hause zur Abholung bereit zu legen oder an Abholer zu übergeben.
  • Weder Polizei noch Justiz werden Sie jemals telefonisch auffordern, Geld zu überweisen!
  • Übergeben Sie keine Geldbeträge an Fremde! Auch die Polizei holt bei Ihnen an der Haustüre keine Wertsachen ab, um sie in Verwahrung zu nehmen!
  • Die Täter können mittels Call ID-Spoofing jede von ihnen gewünschte Rufnummer auf dem Telefondisplay anzeigen lassen - bei der echten Polizei erscheint niemals die 110 (auch nicht mit Vorwahl)!
  • Sprechen Sie mit ihren Freunden, Nachbarn und Verwandten über das Phänomen!

Dort finden sie zudem weiterführende Links zu den Kampagnen

  • „Ich schütze Oma und Opa“
  • „Chill mal Oma“

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