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Schule beginnt am bayerischen Untermain

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15.09.2026, 07:42 Uhr in Primaveraland
Schule

ASCHAFFENBURG/MILTENBERG. Über 20 Tausend Schülerinnen und Schüler müssen ab heute wieder ran. In Stadt und Kreis Aschaffenburg, sowie im Kreis Miltenberg sind die Sommerferien zu Ende, und das neue Schuljahr beginnt. An zahlreichen Bildungseinrichtungen gibt es neue Chefs. So steigt die ehemalige Vize-Rektorin der Wörther Mittelschule, Susanne Baierl-Zachrau, in der Karriereleiter eine Stufe höher und ist jetzt Direktorin in Mittelschule in Schöllkrippen. In Großwallstadt ist Felix Behl neuer Chef in der Kardinal-Döpfner-Schule. Groß umziehen musste der 51-Jährige nicht. Behl ist Digitalbeauftragter des Kreises und hatte in Großwallstadt an der Schule ohnehin ein Büro. Am privaten Mädchengymnasium Maria-Wardt in Aschaffenburg hat Annette Wohlmann das Ruder übernommen. Während die bayerischen Schülerinnen und Schüler ab heute wieder büffeln müssen, haben die hessischen Kids und Jugendlichen bald wieder frei. Die Herbstferien beginnen nämlich zwischen Dieburg und Wächtersbach schon in zwei Wochen.

Das ändert sich zum neuen Schuljahr:

Neu ist zwischen Alzenau und Amorbach das Handyverbot. Bis zum Ende der siebten Klasse generell, ab der Achten dürfen Klassen ihre eigenen Regelungen finden. Die ersten Klassenstufen werden außerdem jetzt am bayerischen Untermain schrittweise mit staatlich geförderten Tablets ausgestattet. An den Grundschulen gibt es auch ab sofort mehr Stunden für die Fächer Deutsch und Mathe. Neu dürfte für alle auch das sogenannte Verfassungsviertelstündchen sein. In dem soll künftig einmal pro Woche eine Viertelstunde im Unterricht über demokratische Werte geredet werden. Kritiker sagen, dass die CSU-geführte Staatsregierung damit nur den Nachwuchs auf Linie bringen und den Kindern erzählen will, wen man wählen darf und wen man besser nicht wählen sollte.