SCHULEWIRTSCHAFT Bayern tagt in Aschaffenburg
ASCHAFFENBURG. Wie geht’s nach der Schule weiter? Tagung in Aschaffenburg setzt auf Berufsorientierung und Ehrenamt
Was kommt nach der Schule? Diese Frage beschäftigt viele Jugendliche auch im Primaveraland. Antworten geben will dabei das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Bayern – und genau darum ging es jetzt bei einer großen Tagung in Aschaffenburg.
Rund 200 Vertreter aus Politik, Schule und Wirtschaft sind dazu in der Stadthalle zusammengekommen. Im Mittelpunkt standen Berufsorientierung, ehrenamtliches Engagement und auch die Frage, welche Rolle Künstliche Intelligenz künftig in Ausbildung und Beruf spielen wird.
SCHULEWIRTSCHAFT bringt Schülerinnen und Schüler mit Unternehmen und Berufen aus der Region zusammen – etwa über Berufsmessen, Orientierungstage oder gemeinsame Projekte. Ziel ist es, jungen Menschen den Einstieg ins Berufsleben leichter zu machen und Kontakte zur Arbeitswelt früh zu ermöglichen.
Nach Angaben der Organisatoren engagieren sich bayernweit mehr als 5.000, nach aktuellen Angaben sogar rund 6.000 Ehrenamtliche in dem Netzwerk. Bei der Tagung wurde betont, wie wichtig diese Verbindungen zwischen Schulen und Unternehmen gerade in Zeiten des Fachkräftemangels sind.
Auch politische Unterstützung gab es in Aschaffenburg: Vertreter des Kultus- und Wirtschaftsministeriums würdigten die Arbeit des Netzwerks und erneuerten eine Kooperationsvereinbarung. Neben Workshops zur Berufsorientierung ging es bei der zweitägigen Veranstaltung auch um Zukunftsthemen wie „Human Digitality“ – also das Zusammenspiel von Mensch und KI.
Die Tagung läuft noch bis morgen.


