Seligenstadt: Handwerkskunst des 18. Jahrhunderts begeistert Tausende

SELIGENSTADT. Der Verein Klatschmohn hat es sich zur Aufgabe gemacht, alle zwei Jahre traditionelle Handwerkskunst lebendig werden zu lassen – und genau das ist am Wochenende wieder gelungen. Besucher konnten nicht nur zuschauen, sondern viele alte Techniken selbst ausprobieren. Schmiede bearbeiteten glühenden Stahl, während Bäcker in einem mehr als 300 Jahre alten Ofen frisches Brot backten. Ein historisches Karussell wurde ausschließlich mit Muskelkraft betrieben und von zwei Menschen in Bewegung gesetzt. Außerdem konnten die Gäste den Buchdruck nach Gutenberg sowie den Kupferdruck hautnah erleben. Extra für den Markt öffneten auch das Museum mit seiner original erhaltenen Küche aus dem 17. Jahrhundert, in der nach historischen Vorbildern gekocht wurde. Auch die alte Mühle war geöffnet und gab Einblicke in die traditionelle Verarbeitung von Mehl und Getreide. So wurde Geschichte an zahlreichen Stationen nicht nur gezeigt, sondern für Groß und Klein erlebbar gemacht.













































