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Stadt tritt „A'burg ist bunt“ bei - Zeichen gegen Querdenker-Nachfolger

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18.07.2023, 07:20 Uhr in Aschaffenburg
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Gehören regelmäßig zum Aschaffenburger Stadtbild: Großdemos wie hier im Juni

ASCHAFFENBURG. Die Stadt Aschaffenburg beteiligt sich künftig am Bündnis „Aschaffenburg ist bunt“ und an Demos gegen die Aufmärsche der Querdenker-Nachfolger. Das hat der Stadtrat am Abend mit breiter Mehrheit entschieden.

Es hatte zuletzt merklich rumort in Aschaffenburg: Lokalpolitiker und Unternehmer fürchteten aufgrund der beinahe monatlichen Rechtsaußen-Demos mit über 2.000 Teilnehmern um den Ruf der Stadt. Die Frankfurter Allgemeine schrieb von der „Querdenker-Hochburg“ und „Wut-Stadt“ Aschaffenburg. Kulturschaffende trafen sich mit Oberbürgermeister Herzing und Ordnungsreferent Gruber, die Gewerkschaften veranstalteten ein Vernetzungstreffen. Herzing warb am Abend für den Beitritt zum Bündnis, das sich laut Erklärung für einen respektvollen Umgang, Toleranz und Weltoffenheit einsetzt: die Demonstranten bei den Querdenker-Nachfolgern wollen ihre politischen Gegner nicht abwählen, sondern abschaffen, so der Rathaus-Chef.

Das Bündnis „Aschaffenburg ist bunt“ möchte mit Protestmärschen am 30. Juli ein Zeichen für Demokratie setzen. Die Querdenker-Nachfolger haben derweil ihre nächste Demo vom selben Tag in den August verschoben.

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