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Trübe Aussichten in der Metall- und Elektroindustrie

19.07.2023, 12:58 Uhr in Primaveraland
Industrie Wirtschaft

ASCHAFFENBURG/MILTENBERG. Die Metall- und Elektro-Industrie in Unterfranken blickt mit großer Sorge in die Zukunft. Gestiegene Energie- und Arbeitskosten, immer mehr bürokratischer Aufwand und der Fachkräftemangel trüben die Aussichten. Das hat jetzt die Sommer-Konjunkturumfrage in der unterfränkischen Metall- und Elektro-Industrie ergeben.

Besonders schlägt das in den Produktionsplänen der Unternehmen durch: Fast 40 Prozent von ihnen befürchten einen Rückgang, nur acht Prozent erwarten eine Produktionssteigerung. Noch im Winter gingen die Firmen davon aus, eher mehr produzieren zu können. Fast die Hälfte der Unternehmen in Unterfranken plant sogar, Wirtschaftsleistung ins Ausland zu verlegen. Um den Standort zu stärken, fordern die Metall und Elektro-Arbeitgeber die Absenkung der Stromsteuer und einen gedeckelten Industrie-Strompreis, außerdem sollen die Energienetze schneller ausgebaut werden. Immerhin: Das jüngste Fachkräfte-Einwanderungsgesetz sei ein Schritt in die richtige Richtung, so der Unternehmensverband.

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