Vogelgrippe bei Wildvögeln in Großkrotzenburg

GROSSKROTZENBURG. Kurz vor Ende des Winters sorgt die Vogelgrippe für neue Sorgen bei unseren Kleintierzüchtern. In Großkrotzenburg sind gleich vier infizierte Kadaver gefunden worden. Gerade fliegen wieder viele Gänse durchs Primaveraland nach Nordeuropa. Am Großkrotzenburger See wurden Anfang Februar vier tote Wildvögel gefunden – eine Stockente und drei Kanadagänse. Zur Untersuchung kamen sie in das Hessische Landeslabor, wo das Virus nachgewiesen werden konnte. Kleintierzüchter werden vonseiten der Behörden gebeten, ihr Federvieh möglichst in den Ställen zu lassen. Außerdem sollten Hunde am Großkrotzenburger See angeleint werden und Katzen in der Gegend daheimbleiben. Eine offizielle Pflicht zum Aufstallen des Geflügels gibt es noch keine. Der Kreis Darmstadt-Dieburg hatte eine entsprechende Allgemeinverfügung erst vor kurzem wieder aufgehoben. Im Kreis Gießen mussten im Januar nach einem Vogelgrippe-Ausbruch in einem Masthähnchen-Betrieb 19 Tausend Tiere gekeult werden.




