Wälder unter Trockenstress: Regen bei uns reicht nicht aus

PRIMAVERALAND. Trotz gelegentlicher Regenschauer bleibt die Trockenheit am Bayerischen Untermain und in Südhessen ein großes Problem. Vor allem die Wälder und die Landwirtschaft leiden unter dem monatelangen Regenmangel.
In Großostheim, Schöllkrippen und Wächtersbach ist zuletzt kaum Regen gefallen. Auch in Kahl, Groß-Umstadt, Babenhausen, Rödermark, Offenbach und Freigericht zeigen die Messwerte nur minimale Niederschläge. Laut Andreas Brömser vom Deutschen Wetterdienst hat sich über das Sommerhalbjahr ein Defizit von mehreren hundert Litern Wasser pro Quadratmeter aufgebaut. Die Folgen sind deutlich spürbar: Mais und Zuckerrüben haben unter der Trockenheit gelitten, einige Bäume haben schon im August Laub verloren. Zwar sind die oberen Bodenschichten inzwischen etwas feuchter, darunter ist die Erde aber weiterhin extrem trocken. Um das Defizit auszugleichen, bräuchte es mehrere Monate mit kräftigem Regen. Bleibt auch der Winter bei uns trocken, könnten im kommenden Jahr weitere Waldschäden drohen.




