• Frequenzen: 100,4 & 99,4 & 90,8
  • Funkhaus Tel 06021 – 38 83 0
  • Stauhotline 0800 – 66 66 400
  • Kontakt

On Air

Jetzt anhören

Schon alles vergessen?

07.03.2026, 06:00 Uhr in PrimaSonntag
Collage Corona Umfrage

BAYER. UNTERMAIN (md/lb).Vor sechs Jahren fragten wir uns alle, ob das Leben jemals wieder so wird, wie es einmal war. Heute, sechs Jahre später, scheint alles vergessen.  Vereinzelt begegnen uns im Alltag noch Situationen, in denen Hygiene- und Schutzmaßnahmen sichtbar sind: sei es in Arztpraxen, im Bus oder beim Einkaufen. Wir haben Sie auf den Straßen gefragt, welche Spuren von Corona Sie noch wahrnehmen und ob das Abstand-halten mittlerweile zur Routine geworden ist. 

„Da meine Frau Ärztin ist, bin ich natürlich berufsgeschädigt. Man merkt es in der Bahn - da tragen Leute noch Maske. Ich finde es aber gut, dass Menschen grundsätzlich, wenn sie krank sind, ein Bewusstsein dafür haben und signalisieren: Hey, ich bin ansteckend.

Henric R aus Aschaffenburg
Hendric R. aus Aschaffenburg

„Also, ich würde sagen: in Arztpraxen. Das ist aber sinnvoll und kann man beibehalten, einfach um die Ansteckungsgefahr zu mindern.“

Nina M aus Kleinostheim
Nina M. aus Kleinostheim

„Die Krankheit Corona gibt es ja immer noch. Man sollte nicht so tun, als wäre nichts passiert. Man sollte schon ein bisschen schauen, aber nicht nur wegen Corona. Corona war der Anfang und dann kamen noch ganz viele komische Grippen hinterher. Aber deswegen bin ich jetzt nicht ängstlicher, weil das Leben einfach weiter geht.“

„Vor Corona und nach Corona sind zwei verschiedene Zeitalter. Die Leute wechseln immer noch die Seiten. In der Grippewelle-Zeit bin ich selbst etwas vorsichtiger, aber sonst eigentlich nicht. Ich bin doch erstaunt, wie schnell viele Glastrennwände abgebaut wurden, denn irgendwie haben die ja schon einen Zweck.“

KW10 C und Gertrud Desch aus Goldbach
Geschwister Desch aus Goldbach

„Wir waren erst kürzlich im Urlaub, und im Flieger oder am Flughafen sieht man öfter noch Personen mit Mundschutz. Wir hatten unseren Mundschutz dabei, haben ihn aber nicht genutzt.“

Rita H aus Leider
Rita H. aus Leider

„Ab und zu in öffentlichen Verkehrsmitteln. Auf längeren Reisen sieht man Leute mit Maske und mit Mundschutz.“ 

Juergen Nonweiler aus Niedernberg
Jürgen Nonweiler aus Niedernberg

„Ich hatte Corona, ein schwerer Fall. Ich war hier im Krankenhaus gewesen, dann auf der Kur und bin aber sehr gut wieder geheilt worden. Man ist ein bisschen vorsichtiger und zurückhaltender, weil man das nicht gern nochmal haben möchte. Ich vermeide den großen Auflauf von Menschen. Ich habe alle Impfungen durchgemacht. Da vertraue ich doch ein kleines bisschen.“

Klaus M aus Schweinheim
Klaus Mokry aus Schweinheim

„Ja, ich sehe bei uns im Laden, in dem ich arbeite, immer noch Leute mit Masken, und ich denke, dass das immer noch von Corona herrührt, dass sie die anderen einfach schützen wollen.“

Anja Bachmann aus Krombach
Anja Bachmann aus Krombach

„Ich muss sagen, ich merke eigentlich keine Folgen. Das Einzige natürlich ist, dass in der Schnupfen- und Hustenphase ab und zu Leute eine Maske tragen – sowohl die, die eine Erkältung haben, als auch die, die keine haben und nicht angesteckt werden wollen.“

Waltraud Reefschlaeger aus Leider
Waltraud Reefschläger aus Leider

„Ich sehe ganz selten jemanden mit Maske, und dann denke ich auch nicht an Corona, sondern eher daran, dass das jemand ist, der jetzt gerade vielleicht erkältet ist und andere nicht anstecken möchte.“

Birgit S aus Aschaffenburg
Birgit aus Aschaffenburg

„Ja, das merkt man auch, dass in den Wartezimmern Leute Masken tragen. Manche ältere Herrschaften tragen auch beim Einkaufen oder im Bus eine Maske“

Ramona Rolke aus Aschaffenburg
Ramona Rolke aus Aschaffenburg