Depot streicht 66 Filialen – Primaveraland bleibt vorerst verschont

PRIMAVERALAND. Die Deko-Kette Depot schrumpft weiter – bundesweit sollen 66 Filialen geschlossen werden. Das Unternehmen mit Sitz in Niedernberg steckt erneut in einem Insolvenzverfahren. Die meisten betroffenen Läden sollen nach einem Räumungsverkauf bis Ende Juli dichtmachen – aus dem Primaveraland steht nach aktuellem Stand aber keine Filiale auf der Liste.
Für die Depot-Zentrale bleibt die Lage trotzdem angespannt. Bundesweit verlieren rund 330 Beschäftigte in den Filialen ihren Job, dazu kommen weitere Stellen in der Verwaltung. In unserer Region gibt es aktuell noch Depot-Filialen in Aschaffenburg in der City Galerie, in Mainaschaff, Niedernberg, Miltenberg und Dieburg sowie zwei Standorte in Hanau. Diese Märkte sind von der aktuellen Schließungsrunde nicht betroffen. Depot prüft aber weiter, welche Standorte sich noch rentabel betreiben lassen. Früher hatte die Kette rund 400 Geschäfte, nach der neuen Schließungsrunde bleiben vorerst gut 80 übrig. Geschäftsführer Christian Gries nennt als Gründe unter anderem Kaufzurückhaltung, steigende Kosten und die Konkurrenz durch Billig-Plattformen wie Temu.





