AB: Freispruch nach mutmaßlichen Mordplänen

ASCHAFFENBURG. Nach vier Verhandlungstagen sind die beiden jungen Männer am Landgericht Aschaffenburg vom Vorwurf der Verabredung zu einem Doppelmord freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte selbst auf Freispruch plädiert - die Tat sei nicht ausreichend nachweisbar gewesen. Die Staatsanwaltschaft hatte dem damals 18-Jährigen vorgeworfen, einen Doppelmord geplant zu haben: Er soll seinen Nebenbuhler und seine eigene Freundin töten lassen wollen. Dafür soll er einem 21-jährigen Bekannten 600 Euro angeboten haben. Laut Anklage sollte der Bekannte die Tat übernehmen, die Waffe sollte später in Aschaffenburg übergeben werden. Dazu kam es aber nicht – die Polizei nahm beide Männer vorher fest. Das Gericht sah die Vorwürfe aber nicht als erwiesen an. Es fehlten laut Urteil ausreichende Beweise dafür, dass die Aussagen der beiden Angeklagten ernsthaft gemeint waren und dass die Tat tatsächlich hätte umgesetzt werden können.


