In der Heimatbundhalle entstehen die Wagen für den Seligenstädter Faschingsumzug
SELIGENSTADT. Die Heimatbundhalle in Seligenstadt ist aktuell wieder gut besucht, denn der Endspurt bis zum Faschings-Helau hat begonnen. Bis zu 200 kleine und große Handwerker sowie Maler lassen hier ihrer Kreativität freien Lauf. Denn ab Anfang des Jahres werden in der Halle die Fasnachtswagen für den Rosenmontagsumzug gebaut. Das Thema für die Wagengestaltung wird bereits im Sommer festgelegt, erste Skizzen entstehen ebenfalls frühzeitig. In diesem Jahr dominieren – neben einigen politischen Satiren, wie etwa einem Wagen zur Brückenproblematik zwischen Karlstein und Seligenstadt – vor allem fantasievolle Wagen mit bunter Farbgestaltung und zahlreichen Fabeltieren. Bei den verwendeten Materialien sind kaum Grenzen gesetzt: Holz, Papier, Farbe oder sogar Schwimmnudeln kommen zum Einsatz. Für jeden Wagen investieren die Wagenbauer insgesamt zwischen 1.500 und 2.000 Euro. Stefan Emge, Vorstandsmitglied im Heimatbund, sowie Wagenbauerchef Uwe Edler appellieren an die Menschen aus der gesamten Region: Ohne ausreichend Zuschauer gäbe es keine aufwendig gestalteten Fasnachtswagen. Das sei auch der Grund für die Eintrittsgebühren beim Seligenstädter Umzug.













































