Goldbach kürt seine besten Arschbomben-Springer

GOLDBACH. Anlauf, Absprung – und dann möglichst viel Wasser in die Luft. Im Goldbacher Waldschwimmbad drehte sich am Nachmitag alles um die perfekte Arschbombe. Bei der ersten Goldbacher Arschbombenmeisterschaft traten Kinder, Jugendliche und Erwachsene gegeneinander an und versuchten, mit Technik, Kraft und einer ordentlichen Wasserfontäne die Jury zu überzeugen. Besonders gut gelang das Tobias Schmitt aus Aschaffenburg. Er setzte sich in der Altersklasse ab 18 Jahren durch und holte sich den Sieg. Das Geheimnis einer guten Arschbombe sei vor allem Erfahrung: „Übung, Übung und nochmal Übung“, erklärte Schmitt. Vom Flug bis zur Landung gebe es durchaus eine bestimmte Technik. Wer solche Sprünge schon von klein auf mache, müsse darüber irgendwann kaum noch nachdenken. Trotzdem stand für ihn nicht nur der Sieg im Mittelpunkt: „Für mich geht es heute um den Spaß und um einen fairen Wettbewerb. Der Bessere möge gewinnen.“
Auch bei den Jugendlichen wurde vorher noch einmal fleißig trainiert. Leon Fischer aus Hösbach landete in der Altersklasse der 16- bis 18-Jährigen auf dem dritten Platz. Für eine gelungene Arschbombe komme es vor allem auf die Landung an: „Man muss auch mit voller Kraft springen. Wenn man das macht, dann kriegt man auch eine gute Arschbombe hin.“ Viel Vorbereitungszeit brauchte Fischer dafür allerdings nicht. Erst rund 20 Minuten vor seinem Sprung habe er im Waldschwimmbad noch einmal geübt.
Die Teilnehmer wurden je nach Alter vom Ein-, Drei- oder Fünf-Meter-Brett ins Wasser geschickt. Eine Jury bewertete dabei unter anderem Sprungstil, Originalität, Wasserfontäne und den Gesamteindruck. Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand dabei vor allem der Spaß im Vordergrund und davon gab es bei den Sprüngen und den anschließenden Fontänen am Beckenrand reichlich.




















