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Haushaltssperre in Aschaffenburg: DGB warnt vor weiteren Einschnitten

22.10.2026, 11:24 Uhr in Aschaffenburg
Aschaffenburg Schloss

ASCHAFFENBURG. In Aschaffenburg fehlt das Geld – und jetzt wächst die Sorge, dass die Sparmaßnahmen auch die Menschen direkt treffen könnten. Der Deutsche Gewerkschaftsbund warnt vor Einschnitten bei öffentlichen Angeboten und fordert deshalb mehr Unterstützung vom Freistaat.

16 Millionen Euro – so viel weniger Gewerbesteuer nimmt Aschaffenburg ein als ursprünglich erwartet. Die Stadt hat deshalb bereits eine Haushaltssperre verhängt. Und genau solche Finanzprobleme machen dem Deutschen Gewerkschaftsbund Sorgen. Denn wenn Städte sparen müssen, könnte das irgendwann auch Schulen, Vereine oder soziale Einrichtungen treffen. Deshalb fordert der DGB-Unterfranken mehr Geld vom Freistaat – und warnt davor, ausgerechnet beim Personal zu kürzen. Am Montag wird in Bayern über die Finanzierung der Kommunen verhandelt. Dann könnte sich zeigen, ob auch für finanziell angeschlagene Städte wie Aschaffenburg mehr Unterstützung drin ist.