Laufach: Großübung im Falkenbergtunnel
LAUFACH. Was passiert, wenn mitten im Falkenbergtunnel ein Zug brennt und zahlreiche Menschen verletzt werden? Genau diesen Ernstfall probten heute mehr als 500 Beteiligte zwischen Laufach und Heigenbrücken.
Das Szenario: Der Lokführer setzt einen Notruf ab, kurz darauf werden Leitstellen und Einsatzkräfte alarmiert. Rund 130 Statisten stellten unterschiedliche Verletzungsmuster dar. Die Feuerwehr musste zunächst den Brand bekämpfen, während weitere Einsatzkräfte den Zug erkundeten und Verletzte retteten. Auch die Fluchtwege zwischen den beiden Tunnelröhren wurden in die Übung einbezogen. Die maximalen Laufwege zu den Durchgängen betragen rund 250 Meter. Schwerverletzte sollten in Krankenhäuser, unter anderem nach Aschaffenburg, gebracht werden. Leichter Verletzte wurden zunächst vor Ort und in der Turnhalle der Laufacher Schule versorgt. Eine Übung dieser Größenordnung findet am Falkenbergtunnel nur etwa alle zehn bis 15 Jahre statt. Wegen der Übung kam es rund um den Tunnel zu Straßensperrungen, insbesondere auf der B26 zwischen Laufach und der Kreuzung „Sieben Wege“. Im Anschluss wird die Übung analysiert, um mögliche Schwachstellen zu erkennen und Abläufe für einen künftigen Ernstfall weiter zu verbessern.




