Sorge um Schwimmbäder im Kreis Miltenberg wächst

KREIS MILTENBERG. Im Kreis Miltenberg wächst die Sorge um die öffentlichen Schwimmbäder. Eine neue Bäderallianz fordert jetzt Geld vom Landkreis, damit nicht noch mehr Bäder schließen.
Die Bäderallianz sagt: Von früher 15 öffentlichen Badestätten sind nur noch elf übrig. Und genau da liegt aus ihrer Sicht das Problem: Denn bezahlt werden die Bäder nur von 11 der 32 Gemeinden im Landkreis. Genutzt werden sie aber von Menschen aus dem ganzen Kreis, heißt es. Die Allianz fordert deshalb einen festen Zuschuss vom Landkreis. Konkret geht es um 25 Prozent der Betriebskosten – also zum Beispiel für Energie, Personal, Unterhalt und Sicherheit. Das soll den Städten und Gemeinden helfen, die Bäder überhaupt weiter offen zu halten. Denn die Sorge ist: Wenn ein Bad einmal dicht ist, kommt es meistens nicht mehr zurück. Ein Positionspapier dazu liegt jetzt bei Landrat Björn Bartels.


