Spessart-Odenwald-Leitung: Pläne für Alzenau ab Montag einsehbar

ALZENAU. Bei der geplanten Spessart-Odenwald-Leitung geht es jetzt in Alzenau in die nächste Runde. Für den bayerischen Teil der Trasse hat die Regierung von Unterfranken das Genehmigungsverfahren gestartet.
Insgesamt soll die neue Pipeline 117 Kilometer lang werden – vom Main-Kinzig-Kreis bis runter nach Lampertheim. Im Primaveraland führt die Trasse unter anderem durch Biebergemünd, Gelnhausen, Linsengericht, Hasselroth, Freigericht und Rodenbach Richtung Hanau. Bei Alzenau macht sie dann einen kurzen Abstecher nach Bayern – rund 900 Meter der Leitung liegen dort. Die Rohre haben einen Durchmesser von rund einem Meter und sollen zunächst Erdgas, später aber auch Wasserstoff transportieren können. Ab Montag können Anwohner die genauen Pläne für den Alzenauer Abschnitt einsehen und Einwände vorbringen. Läuft alles nach Plan, soll 2027 gebaut werden und die Leitung 2028 in Betrieb gehen.





