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Telefonbetrüger in Dreieich erfolgreich gewesen

30.03.2023, 15:20 Uhr in Kreis Offenbach
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DREIEICH. Telefonbetrüger haben eine 59 Jahre alte Frau aus Dreieich um 25.000 Euro gebracht. Eine Betrügerin gaukelte ihr gemeinsam mit einem angeblichen Polizisten vor, sie sei ihre Tochter und habe Schuld an einem schweren Verkehrsunfall. Nur gegen Kaution könne sie wieder aus dem Gefängnis frei kommen. Mit Bargeld, Goldschmuck und Goldmünzen fuhr die 59-Jähriger nach Frankfurt zu einem Treffpunkt, wo sie alles einem etwa 25 Jahre alten Mann übergab.

Ebenfalls erfolgreich waren Telefonbetrüger diese Woche bereits in Goldbach. In Hanau konnte wiederum ein Mann bei einer Geldübergabe festgenommen werden. Denn ein Bankmitarbeiter wurde skeptisch, als ein Rentner eine Summe von 30.000 Euro abheben wollte.

Offizielle Pressemitteilung der Polizei:

Erneut waren Telefonbetrüger erfolgreich und haben am Mittwoch eine 59-Jährige aus Dreieich mit einem "Schockanruf" um ihr Erspartes gebracht. Eine Betrügerin hatte die Frau am Nachmittag angerufen und eine weibliche Stimme gab sich als ihre Tochter aus. Die angebliche Tochter und ein Mann, welcher sich als Polizeibeamte vorstellte, gaukelten ihr am Telefon vor, dass ihr Kind einen schweren Unfall verursacht habe und sie nun eine hohe Summe bezahlen müsse, um sie aus dem Gefängnis freizukaufen. Mit Bargeld, Goldschmuck und Goldmünzen fuhr die Dame nach Frankfurt, wo die Übergabe vereinbart war. Dort, in der Schulstraße auf Höhe der Hausnummer 38, übergab sie zwischen 16 und 16.30 Uhr das Geld an einen etwa 25 Jahre alten, 1,70 bis 1,75 Meter großen Mann. Er trug eine weiße Kappe, eine weiße Sportjacke, eine Brille und hatte einen Dreitagebart. Hinweise zu dem unbekannten Abholer nimmt die Kripo unter der Rufnummer 069 8098-1234 entgegen.

In diesem Zusammenhang rät die Kripo einmal mehr:

-Die Täter versuchen gezielt, durch schockierende Aussagen eine Stresssituation bei den Opfern zu erzeugen. Meist wird angegeben, ein Bekannter oder Verwandter habe einen Verkehrsunfall mit einem Todesopfer verursacht.

- Nehmen Sie sich Zeit, um die Angaben der Anrufer zu überprüfen. Ein gesundes Misstrauen gegenüber den Anrufern ist dabei keine Unhöflichkeit.

- Übergeben Sie kein Geld, Gold oder Wertsachen an Menschen, die Sie nicht kennen.

- Da die Opfer meist ältere Menschen sind, sollten Familienangehörige sie auf die Gefahren von solchen Telefonaten aufmerksam machen.

- Weitere hilfreiche Präventionstipps erhalten Sie bei der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle des Polizeipräsidiums Südosthessen unter der Servicenummer 069 8098-2424 oder im Internet unter www.polizei-beratung.de.

Quelle: Polizei

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