Waffenverbot am Aschaffenburger Hauptbahnhof ausgeweitet
ASCHAFFENBURG. Am Aschaffenburger Hauptbahnhof gelten ab heute strengere Regeln für gefährliche Gegenstände. Auch Taschenmesser, Scheren und Pfefferspray sollten Fahrgäste deshalb zu Hause lassen.
Sechs große Bahnhöfe in Bayern sind von den strengeren Regeln am Wochenende betroffen – darunter auch der Aschaffenburger Hauptbahnhof. Die Bundespolizei verbietet grundsätzlich alle Gegenstände, mit denen Menschen verletzt werden könnten. Dazu zählt auch die Bastelschere, das Taschenmesser zum Apfelschälen oder das Pfefferspray zur Selbstverteidigung. Die Regelung gilt im Bahnhofsgebäude, in den Personentunneln und auf den Bahnsteigen. Bestimmte Personengruppen sind ausgenommen, wenn sie einen plausiblen beruflichen Grund nachweisen können. Bei Verstößen drohen unter anderem die Sicherstellung, ein Platzverweis oder ein Bahnhofsverbot.




