Zweite Chance zu leben: Dietzenbacherin dankt Ersthelfern

DIETZENBACH. Der 1. Mai 2025: Für viele ist es ein ausgelassener Feiertag. Das Wetter passt, überall sind Feste, auch in Dietzenbach. Margret Hüter besucht das Maifest beim Turnverein, begrüßt noch Freunde und setzt sich auf eine Bank. Dann passiert es: Die heute 63-Jährige bricht plötzlich zusammen, ist nicht mehr ansprechbar und atmet nicht mehr. Herzstillstand.
Mehrere Menschen wählen sofort den Notruf. Kurz darauf sind die ersten Voraushelfer des Landkreises Offenbach vor Ort. Sie beginnen mit der Herzdruckmassage und überbrücken so die Zeit, bis der Rettungswagen eintrifft. Margret Hüter überlebt.
„Dass man nach so einem Ereignis wieder zurückkommt, ist sehr selten“, sagt die Dietzenbacherin heute im Primavera-Interview. Am Vormittag hat sie sich öffentlich bei all ihren Lebensrettern bedankt. Ein emotionaler Moment – auch für Landrat Oliver Quilling. Er betont, wie wichtig die Voraushelfer im Landkreis sind: „Das sind gut ausgebildete Freiwillige, die über die Leitstelle alarmiert werden.“
Im Kreis Offenbach gibt es fast 600 Voraushelfer. "Sie können in vielen Fällen schneller am Einsatzort sein als der Rettungswagen. Gerade bei einem Herzstillstand zählt jede Sekunde", so Quilling.





