Aschaffenburger Landratsamt warnt vor Jakobs-Kreuzkraut
KARLSTEIN/HÖSBACH/MÖMBRIS. Im Kreis Aschaffenburg sollen Bürger jetzt aktiv gegen das Jakobskreuzkraut vorgehen. Die kritische Giftpflanze breitet sich zunehmend aus und ist besonders gefährlich für Weidetiere. Das Landratsamt veranstaltet deshalb einen landkreisweiten Aktionsmonat.
Das heimische Jakobskreuzkraut kommt in letzter Zeit viel häufiger vor und gefährdet vor allem Flächen, die als Grünfutter oder Heu für Weidetiere genutzt werden. Gelangt die Pflanze ins Heu, kann es zu einer schleichenden Vergiftung der Tiere kommen. Bürger sind nun aufgerufen, die Ausbreitung an ungeeigneten Flächen zu verhindern. Problemstandorte können vorab bei den Gemeinden gemeldet werden. Das Kraut kann händisch oder mit geeignetem Werkzeug entfernt werden, wobei die Pflanze großzügig ausgestochen werden sollte.